Inhalte der Ausbildung

MeKo Leonie Ott 6. Februar 2018
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Wirkung verbreiten – Seminare geben

Wir arbeiten mit evaluierten Seminar-Konzepten und können dadurch eine gleichbleibende Qualität an unseren Standorten gewährleisten. Du lernst diese Konzepte in Form von Seminaren für MentorInnen umzusetzen und hast die Möglichkeit sie mit uns weiterzuentwickeln. Die Seminare umfassen folgende Bereiche:

  • Grundbausteine einer erfolgreichen Mentoring-Beziehung
  • Kulturelle Sensibilisierung
  • Grundwissen zum Thema Psychotraumata
  • Grundwissen zum Asylrecht
  • (Alltags-)Rassismus

Du erhältst nicht nur ein vertieftes Wissen und Verständnis zu den genannten Themen, sondern auch, wie du den Lernprozess der MentorInnen unterstützen kannst und worauf es bei einem/r guten TrainerIn ankommt. Dazu gehört zum Beispiel Moderationskompetenz und die Fähigkeit, deine Seminar-Teilnehmer zu motivieren.

Und das Schöne ist: Dank der Ausbildung startest du mit einem hohen Impact, weil du nicht bei null anfangen musst.

Supervision anleiten

Supervisionen sind fester Bestandteil in vielen Organisationen und das aus gutem Grund! Oft laufen Gespräche Gefahr, sich in Details zu verlieren, von der eigentlichen Frage abzukommen oder ein Anliegen zu sehr betonen während anderes zu kurz kommt. Als Supervisor bietest du eine Hilfestellung an, die garantiert, dass genau das nicht passiert. Du bist ein Experte für den Prozess, nicht für die Lösung. Du leitest die MentorInnen während der Supervision an, eigenständig und gemeinsam auf Lösungen zu kommen. Zudem lernst du, wie du das geeignetste Supervisions-Konzept auswählst. Dadurch lernst du zum Beispiel mehre Fälle in kurzer Zeit zu besprechen, gute Lösungsvorschläge zu generieren oder wenige Fälle ausführlich behandeln zu können.

Mit Belastungen umgehen

Wir können aus Überzeugung sagen, dass die Arbeit als Meko Spaß macht, dir Raum für deine persönliche Entwicklung gibt und viele „Momente der Inspiration“ für dich bereithält. Doch wir wissen auch, dass die Arbeit als Meko auch manchmal anstrengend sein kann. Wir begleiten Beziehungen über einen langen Zeitraum und die Menschen in diesen Beziehungen hatten und haben es nicht immer leicht. Sich von den Schicksalen und Geschichten anderer Menschen berühren zu lassen, mitzufühlen, ist vielleicht der Schlüssel zu einer besseren Welt. Schwierig kann es jedoch dann werden, wenn dies einen zu sehr berührt und belastet. Wir bringen euch Methoden nah, mit solchen Situationen umzugehen zu lernen und dennoch Empathie zu bewahren. Von einem gesunden Umgang mit eigenen Gefühlen profitierst nicht nur du selbst, sondern auch CHANcen GEStalten. Wir brauchen engagierte Menschen, die nicht nur Verantwortung übernehmen, sondern mit Kraft und Einfühlvermögen auch andere inspirieren. Deshalb geben wir diesem Thema Raum und werden dir Übungen und Techniken zur Selbststabilisierung zeigen, die dir helfen mit Belastungen umzugehen. Wenn du dich zu diesem Thema informieren möchtest, schau doch bei unserem Kooperationspartner Healing Souls [https://healing-souls.org/de/] vorbei.

Ein Mentoring-Programm von Anfang bis Ende organisieren

Worauf kommt es bei der erfolgreichen Organisation und Umsetzung des Mentoring-Programms an? Welche Personen sind involviert? An wen kannst du dich bei Fragen wenden? Du lernst den Prozess von Anfang bis Ende kennen und arbeitest mit unseren Leitfäden und „Best Practices“, die in einem Handbuch gesammelt sind.

Überregional denken

Wir sind ein Netzwerk. Diese Perspektive wollen wir dir vertraut machen, denn du leistest nicht nur einen wichtigen Beitrag für deinen Standort, sondern hilfst auch gleichzeitig allen anderen Mentoring-KoordinatorInnen und Ehrenamtlichen von CHANcen GEStalten. Du trägst nicht nur dazu bei, unser Programm ständig zu verbessern, sondern kannst es aktiv mitgestalten.